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Pauluskirche Davos

Die Pauluskirche von Davos ist ein neuromanisches Bauwerk mit einem seit über 100 Jahren äusserlich weitgehend unveränderten Erscheinungsbild. Sie wurde 1902/1903 in einem halben Jahr von den Architekten Nikolaus Hartmann, St. Moritz, und Heinrich Flügel, Basel,[1] in Davos erbaut. Auf einem Hügel an der Bahnhofstrasse entstand ein stattliches Gebäude in strengem romanischem Stil.[2] Am 22. Februar 1903 wurde die St.-Paulus-Kirche eingeweiht. Bauherrin war die «Evangelische innere Mission Davos», welche vom Ehepaar Langmesser gegründet worden war. 1919 vermachte die Witwe E. A. Langmesser-Crothers die Kirche der Evangelischen Gesellschaft von St. Gallen und Appenzell als schuldenfreie Schenkung. Dann wurde die Pauluskirche 1935 an die Methodistenkirche in der Schweiz verkauft, in deren Besitz sie bis heute geblieben ist. 1937 wurde der ehemalige Seiteneingang vom Garten zur Kanzel verschlossen. Verschiedene Dachaufbauten wurden demontiert sowie diverse Reparaturen ausgeführt. 1953/54 wurde das nasse Fundament auf der Bergseite saniert. Zu diesem Zweck wurde ein Luftkanal betoniert – von der Bahnhofstrasse her zum Eingang und um diesen herum. 1958 wurde die Pauluskirche erstmals innen vollständig renoviert. Diverse Verzierungen am Gewölbefuss wurden entfernt. Schmiedeeiserne Beleuchtungskörper im Kirchenschiff wurden durch zeitgemässe Lampen ersetzt. Die originale Dekorationsmalerei von 1902 wurde damals mit einer ungeeigneten weissen Kunststofffarbe überstrichen. Diese Kunststoffhaut bildete innen auf dem gesamten Mauerwerk eine Dampfbremse. 1964 wurde eine neue Orgel angeschafft. Ein Gottesdienst, 2012 1977 wurde die Aussenfassade mit einer Kunststofffarbe gestrichen, die den bestehenden hydraulischen Fassadenputz luftdicht absperrte, was zu Bauschäden führte. Das Fassadenmauerwerk ist heute nach wie vor in einem kompakten, recht guten Originalzustand. Das Dach wurde neu mit Eternitschiefer eingedeckt. 1983 wurde eine Bodenheizung eingebaut zusammen mit einem neuen Bodenbelag. Möglich wurde dies durch die Sanierung der alten Heizung. Die Ölheizung wurde auf eine Elektro-Speicherheizung umgestellt. 1992 wurden die Pfarrwohnung im Erdgeschoss und die kirchlichen Räume im Untergeschoss saniert, renoviert und umgebaut.

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